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More Books!

In my recent list of books I omitted the two that I have not finished yet. But even so, I am more than half-way through both and will most likely not find their remainders less excellent.

  • Richard Dawkins' The Selfish Gene is of course a very famous book; and now even I know why. How selection pressure can steer behaviour in animals (us humans not excluded) is truly enlightening. I especially liked that the author co-reads the audio-version himself, which makes his included later commentary on the over 40 years old text extra entertaining.
  • The Elephant in the Brain is written by Kevin Simler & Robin Hanson and was released earlier this year. It is about how unaware we are about our actual motivations. We deceive ourselves to get away with selfish acts while at the same time looking good and noble in our own eyes, and hopefully those of others.

I cannot put it into words yet how but the two books are very much related to each other. I mean in a deeper sense than that they are about behaviour.

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Books!

In recent months I've been cutting down on my following the news cycle and social media, and on some podcasts. This has freed up time for some books to read or listen to. Here are a few that I enjoyed quite a bit.

  • The Gene: An Intimate History by Mukherjee, Siddhartha.
  • Sapiens and Homo Deus by Yuval Noah Harari.
  • Altered Traits: Science Reveals How Meditation Changes Your Mind, Brain, and Body by Daniel Goleman & Richard Davidson.
  • If you are as skeptical toward "meditation" as I was, Sam Harris' Waking Up might convince you that it can be done without religious mumbo-jumbo.
  • The Beginning of Infinity: Explanations That Transform the World by David Deutsch.
  • I Contain Multitudes: The Microbes Within Us and a Grander View of Life by Ed Yong.
  • Last, Compelling Science Fiction periodically publishes ebooks with short stories. Not all brilliant, maybe, but some quite compelling indeed.
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Books!

booktreat

It's not often that I treat myself with a fresh order of books - I've been consuming more ebooks and audiobooks lately. But after I finished Harari's fantastic Sapiens, I wanted the successor Homo Deus right away. If you havn't heard of the former, I can highly recommend it! It's a critical look at our species, from a more unbiased perspective than we are used to.

Then there is Medieval Uppland, a book that will hopefully give us some inspiration for summer excursions nearby. Last, How To Brew is the just-out new edition of what seems to be the homebrewers' bible. After skimming through it, there sure is enough detail to satisfy the needs of not-so-novice-anymore brewers. I'm currently waiting for my 11th batch to finish fermenting.

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Schwedische Bücher

Zugegeben, ich bin keine Leseratte. Dazu kommt, dass ich eher Sachbücher als Literatur anfasse, so dass sich mein jährliches Pensum an Skönlitteratur in Grenzen hält. Nichtsdestotrotz habe ich über die Jahre ein paar schwedische Bücher gelesen; es ist an der Zeit, sie zu erwähnen.

Kallocain von Karin Boye könnte man als schwedisches Brave New World bezeichen. Es ist eine Weile her, aber die düstere, dystopische Stimmung ist mir noch in Erinnerung.

Astrid Lindgrens Vi på Saltkråkan. Was soll man sagen? Mindestens eins von ihr sollte man gelesen haben und Saltkråkan ist mit dem Schärengartenthema schwedischer als schwedisch.

Aniara von Harry Martinsson war ein echtes Erlebnis, sprachlich, vor allem wenn man es vorliest oder vorgelesen bekommt. Kein Wunder, dass er dafür den Nobelpreis bekommen hat. Es ist in Versen geschrieben und erzählt die Geschichte des Raumschiffs Aniara, das ziellos durchs Weltall treibt. “Eine Revue von Menschen in Zeit und Raum”, so der Untertitel, die ganz klar den ersten Platz dieser Liste einnehmen würde, wäre sie geordnet.

Mikael Niemis Populärmusik från Vittula war vor ein paar Jahren sehr in. Kurzweilig und mit ein paar Einblicken in das Leben ganz weit im Norden.

Hemsöborna von August Strindberg ist so etwas wie der böse ältere Bruder von Vi på Saltkråkan, es handelt zumindest ebenfalls vom Leben im Schärengarten. Heuer ist Strindberg-Jahr; man feiert bezeichnenderweise den 100. Todestag, nicht den Geburtsag, des noch heute umstrittenen schwedischen “Nationalpoeten”. Ich habe mit den Hemsöborna meine kulturelle Schuldigkeit getan und war sogar positiv überrascht.

Von Jonas Gardell habe ich sowohl Mormor gråter als auch En komikers uppväxt gelesen, wenn ich mich recht erinnere. Gardell ist Komiker und seine eher ernste, bittere Art von Humor baut auf die Absurditäten der Wirklichkeit.

Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann war vor zwei Jahren der schwedische Bestseller schlechthin. Jonas Jonasson erzählt die Lebensgeschichte von Allan Karlsson, der auf absurde und groteske Weisen in die Weltgeschichte stolpert und sie beeinflusst. Wirklich sehr sehr lustig, wenn man sich darauf einlässt.

Gerade erst ausgelesen habe ich Onda Sagor (“dunkle Geschichten”) von Pär Lagerkvist, ebenfalls Nobelpreisträger. Die paar Novellen aus diesem Büchlein haben mir sehr gut gefallen.

Fast hätte ich Nils Holgerssons underbara resa genom Sverige von Selma Lagerlöv vergessen. Das habe ich allerdings nach etwa der Hälfte zur Seite gelegt; dass es als Schulbuch geschrieben wurde, ist sehr deutlich und es kommt mit endlosen Beschreibungen sehr belehrend daher. Besser fand ich Lagerlövs Gösta Berlings saga, das ich letztes Jahr als Theateraufführung auf dem Rottneros herrgård in Värmland gesehen habe, der als Vorlage für das Ekeby im Buch gilt.

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Buchbindungen

Tipps per Email sind immer willkommen, hier einer von Stefan: In diesem Video erklären zwei Verlagsmenschen, was es hierzulande an unterschiedlichen Buchbindungen gibt und welche wann üblicherweise angewendet wird. Wer schon immer wissen wollte, was der Unterschied zwischen pocket und häftad ist, bekommt da Antwort.

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Schwedisch-Deutsches Wörterbuch

Das Projekt Runeberg, benannt nach dem finnlandschwedischen Schriftsteller, ist das nordische Pendant zum Projekt Gutenberg.

Seit kurzem gibt es da ein Schwedisch-Deutsches Wörterbuch in gescannter Form, und zwar das von Carl Auerbach (3. Auflage von 1920), das bis 1959 nachgedruckt wurde. Mit 1529 Seiten ist es das wohl umfassendste schwedische Übersetzungswörterbuch, das je geschrieben wurde.

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Der Hundertjährige

Seit über einem Jahr hält sich das Buch Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann von Jonas Jonasson in den schwedischen Bestsellerlisten. Übersetzt lautet der Titel: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand.

Die Geschichte handelt von Allan Karlsson, der an seinem 100. Geburtstag aus dem Altersheim ausbüxt und in abenteuerliche Geschehnisse verwickelt wird, die ihn zum wegen Mordes Gesuchten machen. In alternierenden Kapiteln erfährt man, was die hundert Jahre davor in Allans Leben so alles passiert ist, und dies stellt die aktuellen Ereignisse weit in den Schatten, denn es zeigt sich, dass Allan Karlsson mit seiner unbedarften Art die Weltgeschichte weit stärker beeinflusst hat als uns bis dato bekannt war.

Ich habe das Buch gerade zu Ende gelesen und kann es jedem als Sommerlektüre empfehlen. Leicht und witzig geschrieben, sicherlich keine Weltliteratur, doch ungemein unterhaltsam. Einen Auszug kann man beim Verlag lesen. Übersetzungen gibt es meines Wissens noch keine, eine Verfilmung ist jedoch schon geplant und soll nächstes Jahr gedreht werden; der bekannte Komiker Robert Gustafsson wird die Hauptrolle spielen.

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Mehr Millennium

Die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson belegt zur Zeit auf der Bestsellerliste von amazon.com die Plätze 1, 2 und 3. Das macht den Erbschaftsstreit gleich nochmal relevanter. Die schwedische Verfilmung alleine des ersten Teils hat derweil über 800 Millionen Kronen eingespielt und der dritte Teil sollte mittlerweile auch in deutschen Kinos zu sehen sein.

Nichtsdestotrotz will Hollywood die Serie bald noch einmal verfilmen. Vielleicht sind ihnen Details wie gleichgeschlechtliche Liebesszenen zu “europäisch” oder Noomi Rapace als Lisbeth Salander zu wortkarg. Als Schauspieler für Mikael Blomkvist werden Bratt Pitt oder Daniel Craig spekuliert, für Lisbeth die englische Carey Mulligan

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Nils Holgerssons underbara resa genom Sverige

Ich lese gerade “Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen”, wie das wohl bekannteste Buch der schwedischen Literaturnobelpreisträgerin Selma Lagerlöf mit ganzem deutschem Titel heißt. Bisher kannte ich die Geschichte nur von einer Schallplatte, die ich als Kind zu hören bekam. Einzelne Abschnitte aus der Zeichentrickverfilmung habe ich wohl auch gesehen.

Ich bin jetzt etwa ein Drittel durch und das erste was mir auffiel war, dass die Sprache weniger “anders” ist als ich es von einem hundert Jahre alten Text erwartet hätte. Als Anmerkung steht zwar, dass die veralteten Pluralformen der Verben (Endungen auf -o) durch die modernen ersetzt wurden, aber ansonsten ist der Text, den ich lese, unverändert. Man merkt ihm die Jahre zwar an kleinen Dingen an, wie dass mycken anstatt mycket steht, es kommen aber kaum Worte oder Wendungen vor, die ich mit meinem Einwandererschwedisch nicht verstehen würde.

Zum Inhalt werde ich allen, die das Buch kennen, nichts Neues damit erzählen, dass die Geschichte um Nils nur eine “Ausrede” ist, um schwedische Landeskunde zu vermitteln. Es fallen unzählige Ortsnamen und die Beschreibungen der Plätze sind mit den Abenteuern des Wichts verwoben – manchmal so gut, dass man kaum merkt, wie man belehrt wird; manchmal doch sehr offensichtlich. An einigen Stellen fragt man sich, unter dem Einfluss welcher Drogen Selma Lagerlöf gestanden hat, als sie das geschrieben hat. Zum Beispiel wenn die Statuen in Karlskrona lebendig werden und Nils durch die Stadt gejagt wird. Natürlich ist auch hier eine kleine Geschichtsstunde versteckt.

Wahrscheinlich lernt man mehr von diesem Buch über Schweden als aus manchem Sachbuch. Mehr, wenn ich weitergelesen habe…

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Gebrauchsanweisung für Schweden

Josie hat mich neulich darauf aufmerksam gemacht, dass es in der “Gebrauchsanweisung für …”-Serie des Piper-Verlags jetzt auch eine Gebrauchsanweisung für Schweden gibt und dass fiket.de darin am Ende in einer “Kleinen Auswahl zum Weiterlesen” erwähnt und für “informativ” befunden wird. Auf mein Nachfragen erfuhr ich von Antje Strubel, der Autorin, dass ihr während der Recherche das ein oder andere Detail auf Fiket geholfen hat und dass sie mich auch mit einer Frage zur Stadtentwicklung angeschrieben hatte. Das hatte ich vergessen, aber ein Blick in meine Outbox verrät, dass ich ihr nicht helfen konnte.

Über das Buch selbst kann ich nichts sagen, weil ich es nicht gelesen habe. Die Erwähnung von Fiket verspricht jedoch Qualität. ;)
Wenn mir jemand sein ausgelesenes Exemplar schicken möchte, findet man meine Adresse im Impressum. Ich werde hier dann auch meinen Senf dazu abgeben. Andere Leser können das natürlich schon jetzt in den Kommentaren tun.

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